LTE heißt ausgeschrieben „Long Term Evolution“ und wird auch als 3.9G oder High Speed OFDM Packet Access oder Super 3G bezeichnet. Es handelt sich dabei um einen Mobilfunkstandard, der als UMTS-Nachfolger von dem 3rd Generation Partnership Project gehandelt wird. LTE benutzt sogenannte OFDM (Orthogonal-Frequency-Multiplexing-Techniken) und MIMO (Multiple-Input-Multiple-Output-Antennentechnologie). Damit wird es den Mobilfunkanbietern möglich, kostengünstige hochratige Datendienste anzubieten. Das mobile Internet kann auf diese Art und Weise zum Massenmarkt gemacht werden. Des Weiteren ist die Übertragung von Sprachdiensten möglich, da geringe Latenzzeiten vorhanden sind. Diese Übertragung nennt man VoIP. Auch die Videotelefonie oder Online-Spiele sind auf diese Art und Weise möglich. Bereits mit UMTS waren sehr hohe Datenraten möglich. Da der Bedarf an mobilen Internetdiensten weiter steigen wird und im Gegensatz zu UMTS mit Hilfe von LTE verschiedene Bandbreiten unterstützt werden, wurde mit LTE ein kostengünstiger Pfad geschaffen. Im Dezember 2009 wurde eines der ersten LTE-Netzwerke in Stockholm und Oslo in Betrieb genommen. Im Laufe des Jahres 2010 wurden weitere große Städte Norwegens mit diesem Netzwerk verbunden. Doch auch deutsche Mobilfunkanbietern haben 2010 mit der Einführung von LTE begonnen. Vodafone war der erste deutsche Mobilfunkanbieter, der Ende 2010 LTE in Verbindung mit einem LTE-Surfstick angeboten hat und das bundesweit. Der Aufwärtstrend geht definitiv weiter.
