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Aug/10

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Strom sparen in der Küche

Strom ist eine teure Ressource. Das Bewusstsein hier sparsamen Umgang zu Üben kommt aber nicht allein vom Preis sondern auch vom wachsenden Verantwortungsgefühl für unsere Umwelt. Um möglichst effektiv damit zu wirtschaften, sollten wir uns zunächst den eigenen Haushalt ansehen, denn hier schlummert viel verstecktes Potential.

Angefangen in der Küche, einem Ort an dem täglich sehr viel Strom verbraucht wird. Neben einem evtl. vorhandenen Elektroherd und/ oder -Ofen sowie einer Spülmaschine und diversen kleineren Geräten steht hier ein Gigant der sicherlich in keinem Haushalt fehlt und den Großteil des Stromverbrauchs ausmacht: Der Kühlschrank. Immer öfters in enormen Ausmaßen vorhanden, den so genannten Side by Side Kühlschränken. Ein solcher Apparat lässt den Stromzähler einige Extrarunden drehen. Umso wichtiger ist hier eine effiziente Technologie die möglichst viel für möglichst wenig Strom herausholt. Dafür gibt es die bekannten Energiezertifizierungen. Angefangen bei Güteklasse “G” für großen Stromfresser bis hin zu A++ dem wahren Energie-Engel.

Der Durchschnittskühlschrank verbraucht im Jahr um die 400 Kilowattstunden Strom. Damit wird klar, dass nicht allein der Kaufpreis eines Kühlschranks eine Rolle für die Geldbörse spielt, sondern viel mehr dessen Energieverbrauch. Denn anders als ein Mixstab oder ein Toaster wird der kühle Aufbewahrungsort in der Regel über viele Jahre hinweg genutzt. Wer noch ein Gerät Marke Uralt in der Küche stehen hat, sollte sich ernsthafte Gedanken über den Kauf eines neuen Kühlschranks der Güteklasse A++ machen. Durch einen solchen Kauf lassen sich zuweilen mehr als die Hälfte der jährlichen Energiekosten einsparen, was den Kauf besonders schnell wieder amortisiert.

Auch die bereits angesprochenen amerikanischen Kühlschränke gibt es in genannten, guten Energieklassen. Die Platzwunder sind durchaus wirtschaftlich, wenn der Energieverbrauch stimmt. Durch neueste Technologien lassen sich beispielsweise Getränke entnehmen ohne die Schranktüre zu öffnen. Durch ein so genanntes Barfach bleibt so der Rest des Kühlschranks ungeöffnet und die wertvolle Kälte entweicht nicht was einen erneuten stromfressenden Kühlvorgang erspart.

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