Etiketten drucken
Ein Etikett ist ein Etikett? Vielleicht, wenn man ein Schulheft oder ein selbst gemachtes Marmeladenglas damit verzieren möchte. Doch jenseits von allem, was mit dem Hausgebrauch zusammenhängt, sind Etiketten eine Wunderwelt für sich. Im Alltag machen sich wahrscheinlich nur die Fachleute Gedanken darüber, was unter dem Begriff “Etikett” alles zusammengefasst wird: Dabei bestimmen Etiketten längst unser tägliches Leben! Verkehrszeichen zum Beispiel sind nichts weiter als aufwendige Etiketten. Die Strichcodes auf allen Artikeln, die im Supermarkt angeboten werden, sind Etiketten. Die kleine runde Plakette vom TÜV ist technisch gesehen ein Etikett – die Aufzählung könnte endlos weitergehen. Die Herstellungsverfahren für all diese Etiketten sind natürlich höchst unterschiedlich, manche zum Teil auch mit erheblichen Sicherheitsprüfungen versehen. Etwa, wenn es um Etiketten für lebenserhaltende Arzneien geht. Dafür arbeiten Spezialunternehmen dann auch mit der Pharma-Industrie zusammen. Eines aber ist allen Herstellungsverfahren gemeinsam: Etiketten werden gedruckt.
Verfahren und Materialien
Um Etiketten drucken zu können, muss nicht nur klar sein, was draufstehen soll, sondern auch, wo sie verwendet werden sollen. Ist die Unterlage gerade oder gebogen? Auf welches Material soll das Etikett aufgebracht werden und welchen Belastungen muss es standhalten? Auch hier wieder ein Beispiel aus dem täglichen Leben: Viele Verpackungen sind heute wieder verschließbar, einige davon mit ihrem Etikett, man denke etwa an Öl getränkte Wischtücher für Baby-Popos oder antibakterielle Tücher für die Hände. Es gilt, für solche Produkte Etiketten drucken zu lassen, die durch den feuchten Packungsinhalt nicht in ihrer Qualität gemindert werden. Klar, dass dafür andere Stoffe verwendet werden als für das Papieretikett, das auf die Apfelsaftflasche geklebt wird.
Etiketten für den Hausgebrauch
Doch vom Speziellen nun zurück zum Allgemeinen. Etiketten haben schließlich nicht nur eine Funktion, sondern in vielen Fällen sollen sie ja auch schmücken. Wer also wirklich auf der Suche nach Etiketten für seine selbst eingelegten Sommerfrüchte und frisch gekochten Marmeladen ist (derzeit ein großer Trend!) dem wird es Spaß machen, im Internet nach schönen Etiketten zu fahnden. Das Angebot in Foren und Kochklubs ist beeindruckend und das eine oder andere darf sogar mit Genehmigung der Urheber kostenlos heruntergeladen werden. Wer nicht das Richtige findet, der nutzt das Angebot von Printshops, eigene Etiketten zu gestalten. Die Tools dafür werden in den Shops zur Verfügung gestellt und die Preise sind überschaubar. Vielleicht tun sich ja sogar ein paar Köchinnen für eine Sammelbestellung zusammen. Dann schmerzen auch die Kosten für Porto und Verpackung nicht so sehr.
